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Was ist Berberin?

Berbersome - Was ist Berberin?

Berberin ist seit mehr als tausend Jahren Teil der traditionellen chinesischen Medizin. Das pflanzliche Molekül aus der Berberitze wird primär in der asiatischen Kultur nach wie vor zur Behandlung von Durchfall, Entzündungen und Infektionen eingesetzt.

Auf der Suche nach möglichen Wegen, um die Gesundheitsspanne zu verlängern, untersuchten Forscher Berberin erst seit einigen Jahren gründlicher auf seine molekulare Wirkungsweise. Dabei fanden sie heraus, dass sich Berberin positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken kann. Insulinresistenz und Diabetes mellitus sind beide in der Bevölkerung sehr weit verbreitet und Pharma-Riesen wie Novo Nordisk mit Medikamenten wie Ozempic® bzw. Wegovy® versuchen wirksame Stoffe dagegen zu entwickeln.

In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie Berberin deinen Zuckerstoffwechsel unterstützen kann, welche Rolle es in der Langlebigkeitsforschung spielt und warum eine Kombination mit Phospholipiden für eine verbesserte Bioverfügbarkeit sorgt. Wir geben dir einen Überblick über die Studienlage und beantworten dir die Frage, in welchen Dosierungen Berberin eingesetzt wurde. Außerdem haben wir recherchiert, was dran ist an der Behauptung, dass Berberin das pflanzliche und natürliche Pendant zu Ozempic® darstellt.

Was ist Berberin?

Berberin ist ein natürlich vorkommender Farbstoff, der aus der Rinde der Berberitzen Gewächse gewonnen wird. Es ist einer der ältesten und am häufigsten eingesetzten Farbstoffe und wird von uns Menschen für viele verschiedene Zwecke verwendet, z.B. in der Nahrungsmittelindustrie, im Textil- und Druckgewerbe sowie in der Kosmetik. Berberin hat auch eine lange Geschichte als Heilmittel. Dazu später mehr.

Vorkommen von Berberin in der Nahrung

Berberin kommt in einigen Pflanzen auf natürliche Weise vor. Zu den Lebensmitteln gehören die berühmte Berberitze, die Wurzel der Goldrute und die Wurzel der Mahonia-Pflanze. Außerdem ist Berberin in etlichen weiteren Berberitzengewächsen, den sogenannten Berberidaceae, enthalten, welche in einigen Gärten vorkommen. Die gewöhnliche Berberitze ist aufgrund ihrer dornigen Zweige eine beliebte Heckenpflanze in Deutschland. Besonders ihre roten Früchte stechen im Sommer hervor. Die Früchte selbst schmecken eher sauer. Doch bitte aufpassen: Die Pflanze an sich ist, abgesehen von den Beeren, giftig! Die Beeren hingegen sind reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen wie dem besagten Berberin.

Berberitzengewäche in der Natur.
So sehen die beliebten Berberitzengewäche in Deutschlands Gärten aus. Berberin ist vor allem in den Beeren enthalten.

Berberin als Nahrungsergänzungsmittel

Aufgrund der vielfältigen positiven Eigenschaften, die dem Stoff nachgesagt werden, wird Berberin auch als Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel- oder Tablettenform angeboten. Davon abgesehen sind noch getrocknete Berberitzen im Handel erhältlich. Diese können zum Verfeinern von Gerichten verwendet werden z.B. von Reisgerichten. Bei uns in Deutschland wird die Berberitze als Gewürz allerdings kaum in der Küche eingesetzt – verbreitet ist sie eher im orientalischen Raum.

Berberin selbst wird schon seit Jahrtausenden in der traditionellen ayurvedischen Medizin eingesetzt – zum Beispiel als Heilmittel gegen Verdauungsbeschwerden und Entzündungen. Zudem weisen einige Studien darauf hin, dass Berberin bei der Unterstützung des Stoffwechsels, der Gewichtsabnahme, der Verbesserung der Insulinempfindlichkeit und der Unterstützung der Herzgesundheit helfen könnte. Vermittelt werden diese Eigenschaften durch die antioxidativen und entzündungshemmenden Effekte des Vitalstoffs. Berberin werden aber nicht nur positive Effekte im Sinne der Gesundheitserhaltung bescheinigt – auch bei Krankheit soll das Molekül helfen. Laut Studien zum Beispiel bei gastrointestinalen Infekten.

Wie genau Berberin sich auf die verschiedenen Bereiche auswirkt, schauen wir uns gleich an.

Kurzer Disclaimer:
Die Verwendung von Berberin sollte bei regelmäßiger Einnahme von Arzneimitteln bzw. Medikamenten vorab mit dem Arzt bzw. der Ärztin deines Vertrauens besprochen werden, da das Molekül (wie so viele pflanzliche Stoffe) die Wirkung von Medikamenten beeinflussen kann.

Zuckerkrankheit – kein seltenes Phänomen

Nach dem Bundesministerium für Gesundheit haben 7,2% der Deutschen zwischen 18 und 79 einen Diabetes mellitus, oder anders ausgedrückt, sie sind zuckerkrank. Das sind mehrere Millionen Menschen in Deutschland und die Zahl an Personen mit Insulinresistenz, der Vorstufe der Zuckerkrankheit, ist vermutlich noch höher.

Liegt ein Typ 2 Diabetes vor, kann der Körper die hohen Blutzuckerspiegel nicht mehr ausreichend senken. Das Hormon Insulin, welches Zucker aus dem Blut in die Zellen bringt, ist nicht mehr wirksam genug.

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Die Medizin stellt ein ganzes Arsenal an verschiedenen Medikamenten im Kampf gegen Diabetes zur Verfügung. Man muss es aber gar nicht erst so weit kommen lassen!

Ozempic® und Wegovy® – die Pharma-Antwort auf die Zuckerepidemie

Um einen Diabetes zu behandeln, gibt es mehrere Ansätze. Im Anfangsstadium können sogenannte „Life-Style-Änderungen“ ausreichen. Gemeint sind damit mehr Bewegung und eine Ernährungsumstellung. Reicht dies nicht aus, kommen Medikamente dazu, die in den Zuckerstoffwechsel eingreifen.

Für genau diesen Zweck wurde das Medikament Ozempic® mit dem Wirkstoff Semaglutid entwickelt. Es ahmt ein Hormon namens Glukagon-like-Peptid 1 (GLP-1) nach. Dieses Hormon bewirkt, dass mehr Insulin bei der Nahrungsaufnahme ausgeschüttet wird, was es zu einem sehr effektiven Medikament bei Typ 2 Diabetes macht. Gleichzeitig wirkt es aber auch auf das Hungergefühl, in dem dieses unterdrückt wird.

Gewichtsverlust durch Ozempic®

Die „Nebenwirkung“: Die Leute verlieren an Gewicht. Und das nicht zu wenig. Bis zu 20% des Körpergewichts haben Menschen unter der Behandlung mit Ozempic® verloren. Stars, wie die Kardashians oder Elon Musk haben das Medikament ebenfalls benutzt, nicht weil sie zuckerkrank sind, sondern weil sie abnehmen wollten. Auf Social-Media brach daraufhin ein unglaublicher Hype auf das Medikament aus. Zeitweise bestanden Lieferengpässe, weil Ozempic® so oft „off-label“ verschrieben wurde, dass es für die wahre Zielgruppe (nämlich Diabetiker) gar nicht mehr zur Verfügung stand. Denn: Ozempic® hat nur eine Zulassung für Typ 2 Diabetes.

Daraufhin hat Novo Nordisk mit Wegovy® den gleichen Wirkstoff, Semaglutid, in einer anderen Dosierung auf den Markt gebracht. Dieses Mal aber für eine andere Indikation. Wegovy® darf nun bei einem BMI > 30 als Abnehmhilfe verschrieben werden.

Berberin – das natürliche Ozempic®?

Neben dem Ansturm auf Ozempic® wurde Berberin vor allem in den USA als natürliche und kostengünstige Alternative zu dem Medikament gehandelt. Was ist dran an dem Hype?

Zunächst einmal wirken sowohl Berberin als auch Ozempic® beide auf den Zuckerstoffwechsel – hier hört aber auch schon die Gemeinsamkeit auf.

Ozempic®, mit dem Wirkstoff Semaglutid, wirkt sich auf das Hormon GLP-1 aus, während Berberin über den sogenannten AMPK-Pfad die Sekretion von Insulin erhöht. Damit ähnelt Berberin in seiner Wirkungsweise mehr dem Medikament Metformin.

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Berbersome vereint die (Zucker-)Stoffwechselvorteile von Berberin, Chrom und Zink.

Warum der Zuckerstoffwechsel wichtig für die Gesundheitsspanne ist

Unser Körper benötigt jeden Tag eine ganze Menge Zucker, damit Stoffwechselvorgänge reibungslos ablaufen. Wenn die Glukose in unserem Blut jedoch zu viel wird, dann verklebt sie alles, woran sie sich heften kann und in der Folge entstehen sogenannte Advanced Glycation Endproducts, kurz AGEs. Diese AGEs kommen auch in unserer Nahrung vor – gerade hochverarbeitete Lebensmittel enthalten besonders viele davon.

Diese AGEs können einiges an Unheil in unserem Körper anrichten. Gefäße verlieren ihre Dehnbarkeit und es kommt zum Bluthochdruck. Insbesondere die kleinen Blutgefäße sind betroffen, wodurch die Sehfähigkeit schlechter wird, und die feinen Nervenenden absterben.

Ärzte, wie Dr. Peter Attia beschreiben einen aus den Fugen geratenen Zuckerstoffwechsel gerne als Basis, auf die andere Krankheiten aufbauen.

Nun aber zur guten Nachricht: Der Blutzuckerstoffwechsel ist extrem gut beeinflussbar! Je früher man damit anfängt, desto einfacher ist es.

Wusstest Du? Gesunde Menschen können bis zu einem Drittel der über die Nahrung aufgenommen AGEs wieder über den Urin ausscheiden. Bei Menschen mit Diabetes, sind es nur ca. 5%. Das heißt, dass deutlich mehr der schädlichen AGEs im Körper verbleiben.

Carnosin, ein Dipeptid, welches man hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln findet, konnte in Studien in Entstehung von AGEs verhindern. Daneben wirkt sich das kleine Molekül noch positiv auf die Schutzkappen unserer DNA, die Telomere aus und kann die Muskeln von Sportlern vor einer „Übersäuerung“ schützen.

Berberin und der Zuckerstoffwechsel

Wie wirkt sich nun Berberin auf den Zuckerstoffwechsel aus? Dazu wurden in dieser wissenschaftlichen Übersichtsarbeit mehrere Studien zum Einsatz von Berberin bei Menschen zusammengefasst.

Die wichtigsten Erkenntnisse dabei waren folgende:

  • Berberin konnte den Langzeitzucker (HbA1c) senken
  • Berberin senkte den Blutzucker ähnlich wie das Medikament Metformin
  • Berberin senkt den Nüchternblutzucker
  • Berberin kann 2 Stunden nach der Nahrungsaufnahme zu einem geringeren Blutzucker beitragen
  • Berberin erhöht die Insulinsensitivität
  • Berberin senkt die Blutfettwerte
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Die geschickte Kombination von Berberin mit Phospholipiden sorgt für eine 10-fach gesteigerte Bioverfügbarkeit im Vergleich zu herkömmlichen Berberin Pulver.

Berberin und der Zuckerstoffwechsel – ein tieferer Einblick

Wie genau schafft es nun Berberin Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel zu nehmen? Nach dieser Meta-Analyse gelingt es hauptsächlich über zwei Wege:

Erstens: Berberin stimuliert über den AMPK-Pfad die Sekretion von Insulin und zweitens kann Berberin die Zellen wieder sensibler für Insulin machen. Gerade bei Diabetes spielen beide Prozesse eine Rolle. Neben Berberin sind auch noch die Spurenelemente Chrom und Zink unerlässlich für eine normale Funktion unseres Zucker- und Kohlenhydratstoffwechsels.

Berberin und Langlebigkeit

Studien zeigen, dass Berberin über die Regulierung mehrerer Signalwege und Langlebigkeitspfade, darunter AMPK, NF-κB und Sirtuine, einen positiven Effekt auf den Körper und die Langlebigkeit hat.

Eine Ergänzung mit Berberin bei C. elegans-Würmern verlängerte deren Lebensspanne durch eine günstige Beeinflussung des Alterungsprozesses. Vermittelt wurde dieser Effekt durch die Reduktion von Zellstress und die Steigerung der Genexpression, die für die Langlebigkeit wichtig sind. In einer anderen Studie an Würmern verbesserte Berberin die Stresstoleranz von Würmern und damit einhergehend auch die Lebens- und Gesundheitsspanne. Die Ergebnisse dieser Studien konnten in anderen Organismen wie Fliegen und Mäusen repliziert werden.

Diese vielen Tierstudien zeichnen also ein positives Bild mit zahlreichen Effekten von Berberin auf die molekularen Hallmarks of Aging. Auch wenn hier noch einiges an weiterer Human-Forschung notwendig ist, ist die Perspektive von einer verbesserten Insulinsensitivität, einer Reduktion von oxidativem Stress und von Entzündungen durchwegs vielversprechend.

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Berberin in Phospholipidform (Bioverfügbarkeit)

Bei Nahrungsergänzungsmitteln und hier besonders bei pflanzlichen Stoffen, spielt die Bioverfügbarkeit eine wichtige Rolle. Denn entscheidend ist letztendlich nicht, wie viel man von einem Nährstoff einnimmt, sondern wie viel von diesem Nährstoff auch tatsächlich (über den Darm hinweg) ins Blut aufgenommen wird. Dies bezeichnet man als Bioverfügbarkeit.

Eine Bioverfügbarkeit von 100% würde demnach bedeuten, dass alles, was man von dem Stoff einnimmt, auch im Darm aufgenommen (absorbiert) wird. Entscheidend für die Bioverfügbarkeit ist, in welcher Form der Stoff gebunden ist. Ein Beispiel: Magnesium kann als Magnesiumoxid bzw. Magnesiumglycinat vorliegen. Das Magnesiumglycinat (unter Anderem enthalten in unserem QNESIUM-Komplex) hat aber eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit, sodass mehr elementares Magnesium aufgenommen wird.

Den gleichen Effekt können wir auch bei Berberin beobachten! Beim innovativen Berbersome-Komplex von MoleQlar verwenden wir daher hochreines Berberin umhüllt von einer Phospholipidschicht, um die Bioverfügbarkeit des Moleküls zu erhöhen. Das Resultat: eine 10-fach bessere Bioverfügbarkeit als normale Berberin Kapseln.

Dosierungen von Berberin

Wie viel Berberin wird benötigt, um die gesundheitsförderlichen Effekte zu erreichen? Diese Frage ist tatsächlich nicht immer leicht zu beantworten. In Studien an Menschen wurden verschiedene Dosierungen ausprobiert, von 100 mg bis hin zu über 6000 mg pro Tag.

Schaut man sich die Studien zu Berberin und Diabetes mellitus Typ 2 an, dann scheint eine Tagesdosierung zwischen 1500 und 2000 mg am effektivsten zu sein. Um die volle Wirkung auf Blutzuckerparameter, wie HbA1c, zu entfalten, mussten die Probanden Berberin für mindestens 12 Wochen regelmäßig einnehmen.

Ein Beispiel, in einer dreimonatigen Studie mit einer täglichen Einnahme von 1500 mg Berberin bei Diabetes Typ 2 Patienten kam es zu einer 73-Prozentigen Reduktion des HOMA-Index führen. Dieser ist ein Wert für das Ausmaß der Insulinresistenz des Körpers.

Fazit

Berberin ist ein natürliches Molekül, das sich vor allem positiv auf den Blutzuckerstoffwechsel auswirkt. Auch wenn es gerne als „natürliche Ozempic®-Alternative“ angepriesen wird, so ist die Wirkung von Berberin doch eine leicht andere. Gerade bei kohlenhydratreichen Mahlzeiten konnte die Einnahme von Berberin zu einem geringeren Blutzuckeranstieg beitragen.

Darüber hinaus wirkt sich Berberin positiv auf verschiedene Langlebigkeitspfade, wie die Sirtuine aus. In Tierstudien führte dies bereits zu einer verlängerten Lebensspanne.

Literatur:

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