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Was ist Taurin?

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Taurin ist eine Aminosäure, die man als Zutat in Energy-Drinks kennt. Ihr werden stimulierende und lebensverlängernde Eigenschaften zugeschrieben. Doch stimmt dies wirklich? Wir schauen uns in diesem Artikel die wissenschaftlichen Hintergründe zu Taurin an und zeigen dir, warum Taurin als Supplement die sportliche Leistung verbessern kann und sich dabei positiv auf die Hallmarks of Aging auswirkt.

Außerdem werfen wir einen genaueren Blick auf eine Studie aus dem renommierten Magazin Science, aus dem Jahr 2023, als Red Bull und Co. plötzlich in aller Munde waren. Dort konnten die Forscher zeigen, dass eine Taurin Supplementation bei Mäusen das Leben verlängert und die Tiere gesünder altern lässt.

Welche Funktion hat Taurin in unserem Körper?

Bevor wir in die aktuelle Forschung zu Taurin einsteigen, klären wir erst einmal, was Taurin überhaupt ist – nämlich eine Aminosäure. Ganz vereinfacht sind Aminosäuren die Grundbausteine für Proteine in unserem Körper – sie haben aber noch weitere Funktionen und können z.B. auch als Neurotransmitter wirken. Man unterscheidet proteinogene und nicht proteinogene Aminosäuren. Die erste Gruppe besteht aus 20 verschiedenen Aminosäuren, deren „Code“ in unserer DNA steckt. Das heißt in unserer DNA versteckt sich der Bauplan für eine Unzahl an Proteinen, die alle aus einer Abfolge der proteinogenen Aminosäuren bestehen.

Taurin gehört nicht zu dieser Gruppe. Es gibt also keinen Code auf der DNA, der uns direkt das Molekül Taurin liefert. Dennoch finden wir das Molekül in verschiedenen Bereichen unseres Körpers. Es ist in großen Mengen in unserer Netzhaut, der Retina enthalten, sowie im Herzen, im Gehirn und in Muskeln.

Wusstest Du? Katzen können Taurin nicht selbst herstellen. Sie sind auf die Zufuhr in ihrer Nahrung angewiesen. Aus diesem Grund enthält Katzenfutter immer eine gewisse Menge davon. Mäuse hingegen sind nicht so stark von Nahrungs-Taurin abhängig.

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Die Aminosäure Taurin wird vorwiegend in Energy-Drinks eingesetzt.

Wo kommt Taurin vor?

Die meisten kennen Taurin aufgrund seiner energiesteigernden Eigenschaften als Zutat in Energy-Drinks. In Europa dürfen bis zu 4g pro Liter zugesetzt werden. Daneben findet man Taurin in vielen tierischen Produkten, von Fleisch, über Fisch und Käse bis hin zu Eiern. Pflanzliche Lebensmittel enthalten nur geringe Mengen.

Wenn wir Taurin nicht mit der Nahrung aufnehmen, dann hat unser Körper die Möglichkeit das Molekül selbst herzustellen. Dies geschieht hauptsächlich in der Leber über ein mehrstufiges Verfahren, an dessen Anfang die schwefelhaltige Aminosäure Cystein steht. Über mehrere Zwischenschritte, welche unter anderem NAD+ benötigen, erhalten wir Taurin.

Überschüssiges Taurin scheiden wir über die Nieren und den Urin wieder aus.

Taurin in der Forschung – welchen Effekt hat die Aminosäure in unserem Körper?

Taurin wird schon seit einiger Zeit erforscht. Bisher war bekannt, dass unser Taurin-Level im Blut mit dem Alter sinkt. Und das ziemlich dramatisch. In einer der umfangreichsten Studien zu dem Thema konnten die Forscher feststellen, dass nicht nur bei Mäusen und Affen die Spiegel sinken, sondern auch bei Menschen. Und zwar um ganze 80%!

Wir wirken sich nun diese niedrigen Spiegel auf die Gesundheit aus? Um dieser komplexen Frage nachzugehen, haben die Wissenschaftler mehrere Ansätze untersucht. Wie immer bei solchen Fragen, ist es nicht ganz so leicht eine klare Antwort zu finden, da sich beim Altern eine Vielzahl an Stoffwechsel- und Signalwegen ändern. Taurin scheint jedenfalls einer davon zu sein.

Die Forscher haben große Datensätze näher betrachtet und einen Zusammenhang zwischen den Taurin-Blutspiegeln und verschiedenen Alterserkrankungen beim Menschen gefunden. Bei fast 12.000 Menschen gingen niedrige Taurin Spiegel mit einer erhöhten Diabetes Inzidenz, vermehrter Entzündung, schlechterer Leberfunktion und einem höheren BMI einher. Dies sind reine Beobachtungen, aber es lässt sich erahnen, dass ausreichend hohe Taurin-Spiegel für ein gesundes Leben von Vorteil sind.

Wusstest du? Ein weiteres, hochinteressantes Molekül, welches derzeit intensiv für seine lebensverlängernde Wirkung erforscht wird, ist Alphaketoglutarat. Hier existieren bereits Studien an Menschen. Demidenko und Kollegen untersuchten die tägliche Einnahme von AKG und maßen mit Hilfe einer epigenetischen Analyse die molekulare Verjüngung der Probanden. Auffallend war, dass alle Probanden messbar jünger wurden. Im Schnitt konnten die Probanden ihr molekulares Alter um 7 Jahre verringern!

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Die Kombination mit Calcium sorgt für eine bessere AKG-Bioverfügbarkeit im Organismus.

Taurin und Sport – was kommt zuerst?

Taurin Supplementation bei Sportlern wurde in einigen Studien untersucht. So konnten Forscher in einer Meta-Analyse herausfinden, dass das Molekül die Sportperformance verbessert, in dem es wahrscheinlich den oxidativen Stress reduziert.

Je nach Studie nahmen die Probanden 1-6g Taurin zu sich. Insbesondere die Ausdauerleistung schien sich dadurch steigern zu lassen. Eine Erklärung dafür ist die Wirkung von Taurin auf die zelluläre Versorgung mit Wasser. Die Aminosäure bindet Wasser, welches unter anderem beim Sport von Vorteil ist, um Höchstleistungen zu erbringen.

Taurin scheint also bei der Sportperformance zu helfen, doch wie sieht es umgekehrt aus? Welchen Effekt hat Sport auf die Taurin-Spiegel? Hier konnten die Wissenschaftler zeigen, dass Sport den Spiegel im Blut anhebt. Da liegt der Schluss nahe, dass das größere Angebot an Taurin einer der Wege ist, über die der Sport sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt.

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Taurin ist besonders in Kraftsport-Kreisen ein beliebtes Supplement zur Verbesserung der Leistung.

Taurin Supplementation für das Herz – eine lange Geschichte

Wenn wir über die europäische Grenze hinausblicken, dann hat Taurin eine Tradition in der medizinischen Anwendung. In Japan fand man in einer klinischen Studie heraus, dass eine Supplementation für Menschen nach einem Herzinfarkt sinnvoll sein kann. Aus diesem Grund wurde in Japan im Jahr 1985 Taurin zusätzlich zu normalen Medikation nach einem Herzinfarkt gegeben. In der Studie hatten die Betroffenen durch die Taurin-Einnahme eine bessere Herzfunktion.

Neuere Arbeiten bestätigen diese Ergebnisse – zumindest teilweise – und geben eine mögliche Erklärung dafür ab. Taurin stärkt demnach die Mitochondrien und unsere Herzzellen benötigen eine ganze Menge dieser Kraftwerke. Bis zu 30% der gesamten Herzzellen besteht aus Mitochondrien und ihr Verlust ist einer der Gründe für ein „schwächeres“ Herz im Alter.

Damit nicht genug scheint Taurin Entzündungsmarker, wie CRP, nach unten zu regulieren. Dieser antientzündliche und andererseits anti-atherogene (also gegen Gefäßverkalkungen) Effekt, macht die Aminosäure populär für die Nachsorge bei Herzinfarkten.

Taurin und die Psyche – mentaler Fokus dank der Aminosäure?

Ein weiterer, beliebter Effekt von Taurin ist seine Fähigkeit den mentalen Fokus zu erhöhen. Dies wird zumindest gerne von den Herstellern der Energy-Drinks behauptet, doch stimmt das wirklich?

Wusstest Du? Obwohl Taurin in vielen Energy-Drinks gerne als „Energy-Booster“ beworben wird, so ist es kein direktes Stimulans wie beispielsweise Coffein. Vielmehr wirkt es über die Modulation von Neurotransmittern, wie Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) oder über die Stabilisation von Zellmembranen des Herzens auf unsere Physiologie. GABA ist dabei ein hemmender Neurotransmitter, der Signale unterdrückt. Taurin allein „pusht“ also gar nicht. Im Zusammenspiel mit Coffein und dem Zucker in Energy Drinks kann die Aminosäure allerdings die Effekte von Coffein verstärken, was zu Nebenwirkungen, wie Herzrasen, hohem Blutdruck oder Unruhe führt.

Isoliert von diesen – im allgemeinen sehr ungesunden – Getränken, hat Taurin durchaus umgekehrte Effekte. Isoliert (ohne Coffein) kann es sogar den Schlaf verbessern, da es die GABA-Aktivität fördert!

In einigen Studien wurde Taurin auch noch ein neuroprotektiver Effekt zugeschrieben, hauptsächlich durch seine antioxidativen Eigenschaften. Hier ist die Datenlage aber noch nicht wirklich klar. So scheint der Spiegel in unserem Gehirn bei Stress anzusteigen und auch bei einigen neurologischen Erkrankungen, wie Epilepsie oder Autismus, liegt eine Störung des Taurin-Gleichgewichts vor. Hier braucht es weitere Studien, um mehr Klarheit zu liefern.

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Taurin als Hilfsmittel bei Autismus?

In einigen Blog-Artikeln wird Taurin gerne als Alleskönner dargestellt. So soll es auch noch bei Angststörungen und Depressionen helfen. Die Studienlage ist hier allerdings sehr dünn, da hauptsächlich Tierstudien herangezogen werden. Hypothetisch kann das Molekül einen Effekt haben, aber außer anekdotischen Beweisen ist eine wissenschaftliche Basis hier nicht vorhanden.

Ähnlich sieht es bei Taurin und der Autismus-Spektrum Störung aus. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass Kinder mit einer Autismus-Spektrum Störung niedrigere Taurin-Spiegel haben. Die Erklärung dahinter ist, dass es bei der Autismus-Spektrum Störung zu mehr oxidativem Stress im Gehirn kommt und die Aminosäure dadurch verstärkt abgebaut wird. Aus diesem Grund vermuteten die Forscher einen möglichen positiven Effekt durch eine Taurin-Supplementation, der allerdings bis heute nicht wissenschaftlich belegt ist.

Eine ähnliche Hypothese gibt es bei Carnosin und der Autismus-Spektrum Störung. Hier existiert aber zumindest eine kleine Studie, die diese Vermutung stützt.

Wusstest Du? Verbindet man Magnesium mit der Aminosäure Taurin entsteht Magnesiumtaurat. Diese Spezialform kombiniert die Vorteile der beiden Stoffe. Magnesiummangel ist nämlich ebenfalls mit einigen Alterserkrankungen assoziiert. Durch die Kombination der beiden Moleküle wird nicht nur die Bioverfügbarkeit von Magnesium gesteigert, sondern auch die möglichen Gesundheitsvorteile kombiniert. Das kraftvolle Duo ist deshalb auch in MoleQlar ONE enthalten. Hier treffen 13 Moleküle aufeinander, die gegen alle molekularen Kennzeichen des Alterns gleichzeitig wirken.

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MoleQlar ONE vereint 13 qualifizierte Longevity-Moleküle und einen harmonischen Geschmack nach Zitrone. Gemeinsam decken die Inhaltsstoffe alle molekularen Kennzeichen des Alterns gemeinsam ab.

Taurin und Katarakt

Katarakt, auch bekannt unter grauem Star, ist die Eintrübung unserer Linse. Weltweit ist der Katarakt für fast 40% aller Erblindungen verantwortlich. Einer der Hauptgründe, warum die Linse im Alter eintrübt, ist der stärker werdende oxidative Stress, oder um es genauer auszudrücken, unsere Puffer-Systeme gegen freie Radikale werden schlechter. Einer unserer wichtigsten Helfer ist das Glutathion. Seine genaue Rolle haben wir in unserem Artikel über GlyNAC beschrieben erläutert.

Die Konzentration an Glutathion scheint im Alter geringer zu werden, genauso wie die Taurin-Konzentration. Taurin ist zu großen Mengen in der Linse enthalten und es wird vermutet, dass ein Verlust dieser Aminosäure zum Eintrüben der Linse führt. Wie genau man dies umkehren kann, ist allerdings (noch) nicht erforscht.

Taurin und seine lebensverlängernde Wirkung bei Tieren

Die Studie aus dem renommierten Journal Science, untersuchte zwei Populationen von Mäusen. Die eine Hälfte der Mäuse bekam Taurin zusätzlich ins Futter gemischt, während die andere Gruppe dahingehend leer ausging. Hierbei konnte sich ein signifikanter Unterschied in der Lebenszeit zeigen. Noch spannender war, dass die Mäuse auch deutlich gesünder waren. Sie wiesen stärkere Knochen, Muskeln und ein stärkeres Immunsystem auf. Sie waren dünner, hatten eine bessere Leber- und Pankreasfunktion und mehr Energie als die Vergleichsgruppe. Auch In kognitiven Tests schnitten sie besser ab.

Neben der Studie an Mäusen, konnte auch schon in Affen die lebensverlängernde Wirkung von Taurin bewiesen werden. Die Forscher vermuten anhand ihrer Ergebnisse, dass sich Taurin positiv auf mehrere der Hallmarks of Aging auswirkt. So reduzierte es die zelluläre Seneszenz, schützte vor dem übermäßigen Abbau der Telomere und reduzierte Entzündungsprozesse.

Wusstest Du? Seneszenz – dieser Begriff beschreibt eine spezielle Art von Zellen, umgangssprachlich auch „Zombiezellen“ genannt. Das Forschungsfeld ist noch recht jung, aber mittlerweile weiß man, dass diese Zombiezellen eine Menge mit dem Altern zu tun haben. Im MoleQlar Magazin haben für dich die aktuellsten Studien rund um das Thema aufgearbeitet und zeigen dir nicht nur was „Zombiezellen“ in deinem Körper tun, sondern auch wie beispielweise Quercetin diese Zombiezellen eliminieren kann.

Wie viel Taurin kann ich einnehmen?

In Studien wurden Mengen zwischen 500mg und 6g Taurin pro Tag verwendet. Generell empfiehlt die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit eine Tageshöchstdosis von 6g bzw. 100mg pro kg Körpergewicht. Aufpassen solltest du, wenn du Taurin in der Form von Energy-Drinks zu dir nimmst, da hier häufig sehr hohe Mengen an Coffein und auch Zucker zugesetzt sind.

Taurin Supplementation im Menschen – sinnvoll oder sinnlos?

Sicher kann man sagen, dass eine Supplementation für Sportler sinnvoll sein kann, wenn man seine sportliche Performance steigern will. Aufpassen sollte man aber auf die Interaktionen mit Coffein und anderen Stimulantien.

Bezüglich möglicher Effekte von Taurin auf die Longevity sind weitere Forschungsarbeiten notwendig. Eine der Fragen ist, warum unsere Spiegel im Alter niedriger werden und wie können wir dagegen vorgehen können. Reicht eine Supplementation aus? Liegt es vielleicht an einer schlechter werdenden Nierenfunktion, dass unsere Taurin-Spiegel sinken? Daten von Nierenerkrankten deuten zumindest in diese Richtung. Zudem können wir die Ergebnisse von Mäusen und Affen nicht zu hundert Prozent auf uns Menschen übertragen. Allein schon aufgrund unserer unterschiedlichen Kapazität in der Synthese, müssen erst weitere Fragen beantwortet werden.

Taurin ist also (vorerst) nicht das ultimative Wundermittel für ein langes Leben. Es kann jedoch in einigen Situationen eine sinnvolle Ergänzung sein, ob für Sportler, aber auch für Menschen mit einem „etwas schwächeren Herz“. Durch die Kombination mit Magnesium (als Magnesiumtaurat), kann die Bioverfügbarkeit von Magnesium erhöht werden, ohne dabei die gesundheitlichen Vorteile der beiden Stoffe zu verlieren.

Literatur:

  • Singh, Parminder et al. “Taurine deficiency as a driver of aging.” Science (New York, N.Y.) vol. 380,6649 (2023): eabn9257. Link
  • Ahmadian, Mehdi et al. “Taurine supplementation has anti-atherogenic and anti-inflammatory effects before and after incremental exercise in heart failure.” Therapeutic advances in cardiovascular disease vol. 11,7 (2017): 185-194. Link
  • Rafiee, Zeinab et al. “Taurine Supplementation as a Neuroprotective Strategy upon Brain Dysfunction in Metabolic Syndrome and Diabetes.” Nutrients vol. 14,6 1292. 18 Mar. 2022, Link
  • Kurtz, Jennifer A et al. “Taurine in sports and exercise.” Journal of the International Society of Sports Nutrition vol. 18,1 39. 26 May. 2021, Link
  • Jong, Chian Ju et al. “The Role of Taurine in Mitochondria Health: More Than Just an Antioxidant.” Molecules (Basel, Switzerland) vol. 26,16 4913. 13 Aug. 2021, Link
  • Azuma, J et al. “Therapeutic effect of taurine in congestive heart failure: a double-blind crossover trial.” Clinical cardiology vol. 8,5 (1985): 276-82. Link
  • Sevin, G et al. “Taurine supplementation protects lens against glutathione depletion.” European review for medical and pharmacological sciences vol. 25,13 (2021): 4520-4526. Link
  • Waldron, Mark et al. “The Effects of an Oral Taurine Dose and Supplementation Period on Endurance Exercise Performance in Humans: A Meta-Analysis.” Sports medicine (Auckland, N.Z.) vol. 48,5 (2018): 1247-1253. Link
  • Ahmadian, Mehdi et al. “Taurine supplementation has anti-atherogenic and anti-inflammatory effects before and after incremental exercise in heart failure.” Therapeutic advances in cardiovascular disease vol. 11,7 (2017): 185-194. Link
  • Park, Eunkyue et al. “Is Taurine a Biomarker in Autistic Spectrum Disorder?.” Advances in experimental medicine and biology vol. 975 Pt 1 (2017): 3-16. Link
  • Wu, Gao-Feng et al. “Antidepressant effect of taurine in chronic unpredictable mild stress-induced depressive rats.” Scientific reports vol. 7,1 4989. 10 Jul. 2017, Link

Grafiken:

Die Bilder wurden unter der Lizenz von Canva erworben.

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